Flammen, Glut, Röstaromen und der Duft frisch gegrillter Speisen: Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie spricht mehrere Sinne gleichzeitig an. Gäste sehen, wie ihre Gerichte entstehen, hören das Knistern und erleben die Zubereitung aus unmittelbarer Nähe. Dadurch wird das Kochen selbst zu einem sichtbaren und erlebnisorientierten Teil des Restaurant- oder Veranstaltungskonzepts.
Für Restaurants, Hotels, Biergärten, Cateringunternehmen und Eventlocations bietet sich damit die Möglichkeit, klassische Speisen mit einem besonderen Erlebnis zu verbinden. Das Konzept eignet sich nicht nur für sommerliche Grillabende. Auch im Herbst, auf Weihnachtsmärkten, bei Firmenfeiern oder während winterlicher Outdoor-Events kann das sichtbare Kochen mit Feuer und direkter Hitze eine besondere Atmosphäre schaffen.
Damit aus der Idee ein professionell funktionierendes Gastronomiekonzept wird, müssen jedoch Speisekarte, Küchentechnik, Gästebereich, Arbeitsabläufe und Sicherheit aufeinander abgestimmt sein.

Was bedeutet Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie?
Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie umfasst unterschiedliche Zubereitungsarten mit sichtbaren Flammen, Glut oder intensiver direkter Hitze. Je nach Konzept kommen traditionelle Holz- und Holzkohlegrills, Gasgrills, professionelle Lavagrills oder leistungsstarke Gasbrenner zum Einsatz.
Die unterschiedlichen Geräte erzeugen nicht dasselbe Ergebnis. Während Holz und Holzkohle ein besonders ursprüngliches Feuererlebnis schaffen, bieten professionelle Gas- und Lavagrills eine besser kontrollierbare Alternative für den gastronomischen Betrieb. Temperatur und Garzeit lassen sich genauer steuern, während die Speisen dennoch attraktive Grill- und Röstaromen erhalten.
Für gastronomische Betriebe ist diese Kontrolle besonders wichtig. Gäste erwarten nicht nur ein beeindruckendes Erlebnis, sondern auch gleichbleibende Qualität, kurze Wartezeiten und sichere Arbeitsabläufe.
Warum Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie Gäste begeistert
In vielen Küchen bleibt die Zubereitung für Gäste unsichtbar. Beim Live Cooking verändert sich diese Situation: Der Kochprozess wird Teil der Präsentation.
Das offene oder sichtbare Zubereiten bietet mehrere Vorteile:
- Die Gäste können die Entstehung ihrer Speisen verfolgen.
- Flammen und Grillgeräusche erzeugen eine lebendige Atmosphäre.
- Frisch zubereitete Gerichte vermitteln Qualität und Handwerk.
- Der direkte Kontakt zum Küchenpersonal schafft Vertrauen.
- Die Kochstation wird zum Mittelpunkt eines Events.
- Attraktive Szenen können in sozialen Medien geteilt werden.
Besonders bei Grillabenden, Hotelveranstaltungen, Hochzeiten und Firmenfeiern entsteht dadurch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Gäste bestellen nicht nur ein Gericht, sondern erleben einen nachvollziehbaren Zubereitungsprozess.
Mehr als ein Sommertrend
Open-Fire-Cooking wird häufig mit Sommer, Terrasse und Biergarten verbunden. Das Konzept lässt sich jedoch über einen deutlich längeren Zeitraum nutzen.
| Saison | Geeignete Gastronomiekonzepte |
|---|---|
| Frühling | Terrasseneröffnung, Spargel- und Frühlingsmenüs, erste Grillabende |
| Sommer | Biergarten, BBQ, Hotelterrasse, Hochzeit und Gartenveranstaltung |
| Herbst | Erntefest, Weinfest, Kürbisgerichte, Wild- und saisonale Grillmenüs |
| Winter | Weihnachtsmarkt, Winterterrasse, Firmenfeier, Eintopf- und Glühweinkonzepte |
Damit Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie ganzjährig attraktiv bleibt, ist eine saisonal angepasste Speisekarte entscheidend. Im Sommer stehen leichte Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte im Mittelpunkt. Im Herbst können Pilze, Kürbis, Wild und Wurzelgemüse ergänzt werden. Für winterliche Veranstaltungen eignen sich Eintöpfe, Suppen und Schmorgerichte aus großen Töpfen.
Auch die Einrichtung sollte sich an die Jahreszeit anpassen. Sonnenschirme und leichte Sitzmöbel prägen den Sommer, während Heizstrahler, geschützte Bereiche und warme Beleuchtung die Nutzung in der Übergangszeit unterstützen können.
Welche Speisen eignen sich für Open-Fire-Cooking?
Eine erfolgreiche Live-Cooking-Station benötigt keine besonders umfangreiche Speisekarte. Eine kleinere Auswahl, die schnell und zuverlässig zubereitet werden kann, ist häufig wirtschaftlicher und für Gäste leichter verständlich.

Fleisch und Geflügel
Steaks, Burger, Spieße, Würstchen und marinierte Geflügelstücke lassen sich gut portionieren und direkt vor den Gästen grillen. Unterschiedliche Marinaden, Saucen und Beilagen ermöglichen Variationen, ohne den Arbeitsablauf unnötig kompliziert zu machen.
Fisch und Meeresfrüchte
Fischfilets, Garnelen und ganze Fische eignen sich für Restaurants, Hotels und gehobene Outdoor-Events. Dabei müssen Kühlung, Vorbereitung und Garzeiten besonders sorgfältig organisiert werden.
Gemüse und pflanzliche Speisen
Gegrillte Paprika, Zucchini, Auberginen, Mais, Pilze oder Blumenkohl erweitern das Angebot um vegetarische und vegane Alternativen. Gemüse nimmt Röstaromen gut auf und sorgt gleichzeitig für eine farblich attraktive Präsentation.
Gerichte aus Pfanne und Topf
Nicht jedes Feuerkonzept muss sich auf Grillroste beschränken. Große Pfannen und Töpfe ermöglichen unter anderem:
- Eintöpfe und Gulasch
- Suppen
- Gemüsepfannen
- Schmorgerichte
- saisonale Festivalgerichte
Gerade im Herbst und Winter können solche Gerichte das Konzept wirtschaftlich ergänzen.
Die passende Grilltechnik für den professionellen Betrieb
Die Technik sollte zur Gästezahl, Speisekarte und verfügbaren Fläche passen. Ein kleines Restaurant mit gelegentlichen Grillabenden benötigt eine andere Lösung als ein Hotel oder Cateringbetrieb mit mehreren hundert Gästen.
Gas-Lavagrill für hohe Auslastung
Der Lavagrill Gas doppelt REDFOX GL 60 GL eignet sich für professionell geplante Grillstationen mit höherer Auslastung. Das Tischgerät verfügt über zwei Grillflächen und unabhängig voneinander bedienbare Heizzonen. Dadurch kann das Küchenpersonal unterschiedliche Speisen oder Temperaturbereiche parallel organisieren.
Das Gerät kann laut Produktangaben mit Erdgas oder Propan-Butan betrieben werden. Ein Sicherheitsthermoelement, eine Piezozündung, herausnehmbare Grillroste und ein Behälter für flüssiges Fett unterstützen den professionellen Arbeitsablauf.
Die doppelte Ausführung bietet sich besonders für folgende Konzepte an:
- gut besuchte Restaurantterrassen
- größere Biergärten
- Hotelveranstaltungen
- Catering und Firmenfeiern
- regelmäßige BBQ-Abende
Kompakter Lavagrill für kleinere Grillstationen
Für kleinere Betriebe oder eine begrenzte Live-Cooking-Fläche ist der Lavagrill Gas REDFOX GL 30 GL eine kompaktere Alternative. Das Tischgerät besitzt eine Grillfläche von etwa 31 × 48 Zentimetern und eine Gasleistung von 4 kW.
Die kompakte Bauweise eignet sich beispielsweise für:
- kleine Restaurantterrassen
- saisonale Aktionsgerichte
- mobile Ausgabestationen
- ergänzende Grillbereiche
- Veranstaltungen mit begrenztem Menü
Auch dieses Modell verfügt über Piezozündung, Sicherheitsthermoelement, herausnehmbaren Grillrost und Fettauffangbehälter.
Leistungsstarker Gasbrenner für große Töpfe
Der Hockerkocher Gas 13 kW REDFOX NGETL 55 ist für das Erhitzen größerer Mengen ausgelegt. Der stationäre Edelstahlkocher besitzt einen Brenner mit 13 kW Leistung und kann mit Erdgas oder Propan-Butan betrieben werden.
Er kann das Grillangebot bei Veranstaltungen um Suppen, Eintöpfe, Gulasch oder andere Gerichte aus großen Kochgefäßen ergänzen. Dadurch bleibt das Konzept auch im Herbst und Winter interessant.
Ein Gas-Hockerkocher ist jedoch kein mobiler Campingkocher. Aufstellung, Anschluss und Betrieb müssen entsprechend den Herstellerangaben und den betrieblichen Sicherheitsanforderungen erfolgen.
Gästebereich passend zum Feuerkonzept gestalten
Eine überzeugende Open-Fire-Veranstaltung benötigt nicht nur eine geeignete Kochstation. Auch Tische und Stühle beeinflussen, wie Gäste das Konzept wahrnehmen.
Natürliche Holzoberflächen, dunkle Metallgestelle und zurückhaltende Farben passen besonders gut zur warmen Wirkung von Feuer, Glut und Grillgerichten. Gleichzeitig müssen die Möbel den Anforderungen der Außengastronomie standhalten.
Biergartentisch Linda 120 × 80 cm
Der Biergartentisch Linda 120 × 80 cm verbindet geöltes Eschenholz mit einem pulverbeschichteten Stahlrahmen in Anthrazit. Diese Materialkombination unterstützt den natürlichen und leicht rustikalen Charakter eines Open-Fire-Konzepts.
Die Tischfläche bietet ausreichend Platz für Speisen, Getränke, Saucen und gemeinsame Beilagen. Durch den Klappmechanismus lässt sich der Außenbereich zudem flexibel aufbauen oder nach einer Veranstaltung platzsparend lagern.
Der Tisch eignet sich unter anderem für:
- Biergärten
- Restaurantterrassen
- Grillrestaurants
- saisonale Außenbereiche
- rustikale Hotel- und Eventkonzepte
Für kleinere Terrassen ist der Biergartentisch Linda 80 × 80 cm eine kompaktere Alternative.
Biergartenstuhl Marco Anthrazit
Der Biergartenstuhl Marco Anthrazit ergänzt die Linda-Tische durch sein dunkles, pulverbeschichtetes Stahlgestell. Der Stuhl ist klappbar, wetterfest und UV-beständig. Damit lässt sich die Bestuhlung schnell an Gästezahl, Saison und Veranstaltungsformat anpassen.
Die Kombination aus Linda-Tisch und Marco-Stuhl eignet sich besonders für Betriebe, die eine klassische Biergartenatmosphäre mit einer professionellen Grillstation verbinden möchten.
Terrassenstuhl Madera für moderne Konzepte
Nicht jedes Feuerkonzept muss rustikal wirken. Hotels, moderne Restaurants und urbane Terrassen können offene Kochstationen auch in ein reduziertes Design integrieren.
Der Terrassenstuhl Madera Anthrazit besteht aus UV-geschütztem Polypropylen und besitzt Armlehnen sowie eine ergonomisch geformte Rückenlehne. Er ist wetterfest, pflegeleicht und bis zu vier Stück stapelbar.
Durch seine klare Form passt er zu modernen Grillbars, Hotelterrassen und zeitgemäßen Outdoor-Restaurants.

Kochstation und Gästebereich richtig anordnen
Die Kochstation sollte gut sichtbar sein, ohne Laufwege, Fluchtwege oder den Gästebereich zu blockieren. Zwischen Grill, Vorbereitung, Ausgabe und Abräumstation müssen klare Arbeitszonen entstehen.
Eine funktionale Anordnung umfasst idealerweise:
- eine gekühlte Zone für vorbereitete Lebensmittel,
- eine Arbeitsfläche für die letzte Vorbereitung,
- die eigentliche Grill- oder Kochstation,
- eine Fläche zum Anrichten,
- eine getrennte Ausgabe,
- einen Rücklauf für benutztes Geschirr.
Gäste sollten die Zubereitung sehen können, aber keinen direkten Zugang zu heißen Geräten, Gasanschlüssen oder Arbeitsflächen haben. Eine klar erkennbare Abgrenzung schützt Gäste und Personal, ohne den Live-Cooking-Charakter zu beeinträchtigen.
Weitere allgemeine Planungsideen bietet der Ratgeber zu Outdoor-Küchen in der Gastronomie.
Sicherheit beim Einsatz von Gas und offenem Feuer
Gasbetriebene Grills und Kochgeräte dürfen nicht allein nach optischen Gesichtspunkten aufgestellt werden. Betreiber müssen Herstellerangaben, Arbeitsschutz, Brandschutz, Lüftung und die Anforderungen des jeweiligen Veranstaltungsortes berücksichtigen.
Die DGUV Regel 110-010 zur Verwendung von Flüssiggas behandelt unter anderem Aufstellung, Anschlüsse, Dichtheitskontrollen, Brandschutz, Lagerung und Prüfungen von gewerblich genutzten Flüssiggasanlagen.
Zu den grundlegenden Maßnahmen gehören:
- eine betriebliche Gefährdungsbeurteilung,
- die fachgerechte Installation der Gasanlage,
- die Kontrolle der Anschlüsse auf Dichtheit,
- frei zugängliche Absperreinrichtungen,
- geeignete Feuerlöscheinrichtungen,
- sichere Lagerung der Gasflaschen,
- ausreichende Lüftung,
- klar definierte Flucht- und Rettungswege,
- Unterweisung des Personals,
- regelmäßige Prüfungen und dokumentierte Kontrollen.
Dichtheitsprüfungen dürfen niemals mit einer offenen Flamme erfolgen. Die DGUV nennt hierfür beispielsweise geeignete Lecksuchmittel. Bei Gasgeruch oder einer vermuteten Undichtheit muss die Gaszufuhr geschlossen werden, sofern dies gefahrlos möglich ist. Außerdem sind Zündquellen fernzuhalten und die vorgesehenen Notfallmaßnahmen einzuleiten.
Ob ein bestimmtes Gerät im Freien, unter einer Überdachung oder innerhalb einer Live-Cooking-Station eingesetzt werden darf, muss anhand der Herstellerangaben und der Bedingungen vor Ort geprüft werden. Je nach Standort können zusätzlich Vorgaben der Kommune, Feuerwehr, Versicherung, Berufsgenossenschaft oder des Veranstalters gelten.
Hygiene beim Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie
Gäste sehen bei einer Live-Cooking-Station nicht nur das Feuer, sondern auch die Arbeitsweise des Personals. Sauberkeit und Organisation prägen deshalb unmittelbar den Gesamteindruck.
Folgende Punkte sind besonders wichtig:
- rohe und gegarte Lebensmittel getrennt lagern,
- durchgängige Kühlung sicherstellen,
- separate Arbeitsgeräte für unterschiedliche Lebensmittel verwenden,
- Grillzangen und Schneidebretter regelmäßig wechseln,
- Handwaschmöglichkeiten einplanen,
- Fett und Speisereste kontrolliert auffangen,
- Arbeitsflächen schnell und hygienisch reinigen,
- fertige Speisen vor Verunreinigung schützen.
Eine kleinere, gut organisierte Speisekarte erleichtert die Einhaltung dieser Abläufe und verkürzt gleichzeitig die Wartezeiten.
Wie wird das Konzept wirtschaftlich?
Ein spektakulärer Grill allein macht ein gastronomisches Konzept noch nicht rentabel. Wirtschaftlichkeit entsteht durch klare Abläufe, passende Portionsgrößen und eine realistische Kalkulation.
Speisekarte begrenzen
Wenige, gut vorbereitete Gerichte reduzieren Lagerbestand und Lebensmittelverluste. Gleichzeitig arbeitet das Personal schneller und sicherer.
Zutaten mehrfach einsetzen
Gegrilltes Gemüse kann als Beilage, Hauptgericht oder Bestandteil einer Bowl angeboten werden. Saucen, Brot und Salate lassen sich ebenfalls mit mehreren Gerichten kombinieren.
Premium-Erlebnis sichtbar machen
Live Cooking schafft einen erkennbaren Mehrwert. Dieser sollte sich in Menübeschreibung, Präsentation und Preisgestaltung widerspiegeln.
Kapazität richtig planen
Ein zu kleines Gerät führt bei hoher Nachfrage zu langen Wartezeiten. Ein überdimensioniertes System verursacht dagegen unnötige Investitions- und Betriebskosten. Gästezahl, Grillfläche und durchschnittliche Garzeit müssen deshalb zusammen betrachtet werden.
Möbel flexibel einsetzen
Klappbare Tische und Stühle erleichtern den saisonalen Auf- und Abbau. Stapelbare Modelle sparen Lagerfläche und ermöglichen eine schnelle Anpassung an verschiedene Veranstaltungen.

Häufige Fehler bei Open-Fire- und Live-Cooking-Konzepten
- Zu viele Gerichte anbieten: Eine umfangreiche Speisekarte kann die Grillstation schnell überfordern. Eine begrenzte Auswahl mit klar definierten Abläufen ermöglicht kürzere Wartezeiten und eine gleichbleibende Qualität.
- Laufwege nicht berücksichtigen: Kreuzen sich Küchen-, Service- und Gästewege, entstehen Verzögerungen und Sicherheitsrisiken. Vorbereitung, Grillstation, Speisenausgabe und Rücklauf sollten als zusammenhängender Prozess geplant werden.
- Wettereinflüsse unterschätzen: Wind beeinflusst Flammen, Hitze, Rauchentwicklung und Arbeitsabläufe. Auch Regen, starke Sonneneinstrahlung und sinkende Temperaturen erfordern passende Schutzmaßnahmen. Überdachungen dürfen die Belüftung und den sicheren Gerätebetrieb nicht beeinträchtigen.
- Professionelle Gasgeräte richtig einsetzen: Gewerbliche Gasgeräte benötigen eine fachgerechte Aufstellung, geeignete Anschlüsse und regelmäßige Kontrollen. Die Bedienung darf ausschließlich durch unterwiesene Personen erfolgen.
- Ausreichenden Abstand zum Gästebereich einhalten: Gäste sollen das Live Cooking gut beobachten können, dürfen jedoch nicht mit heißen Oberflächen, Gasinstallationen oder Arbeitsgeräten in Kontakt kommen. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist deshalb unverzichtbar.
Kochen über offenem Feuer in der Gastronomie wird zum Erlebnis
Kochen über offenem Feuer verbindet Geschmack, Atmosphäre und sichtbares Handwerk. Richtig geplant, eignet sich das Konzept für Restaurantterrassen, Biergärten, Hotels, Catering und saisonale Veranstaltungen.
Dabei muss nicht jeder Betrieb mit einem traditionellen Holzfeuer arbeiten. Professionelle Gas- und Lavagrills bieten kontrollierbare Alternativen für regelmäßige Abläufe und größere Gästezahlen. Leistungsstarke Gasbrenner erweitern das Konzept um Suppen, Eintöpfe und saisonale Gerichte.
Mit dem Biergartentisch Linda und dem klappbaren Biergartenstuhl Marco entsteht ein natürlicher Gästebereich, der gut zu einem rustikalen Grillkonzept passt. Der Terrassenstuhl Madera ermöglicht dagegen eine modernere Gestaltung. Entscheidend ist, dass Technik, Möblierung, Speisekarte, Sicherheit und Servicewege als gemeinsames Konzept geplant werden.
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FAQ
Open-Fire-Cooking bezeichnet die Zubereitung von Speisen über sichtbaren Flammen, Glut oder intensiver direkter Hitze. In der Gastronomie können dafür unter anderem Holz-, Kohle-, Gas- und Lavagrills eingesetzt werden.
Nein. Mit einer saisonal angepassten Speisekarte eignet sich das Konzept auch für Herbstveranstaltungen, Weihnachtsmärkte, Winterterrassen und Firmenfeiern.
Beim klassischen offenen Feuer entstehen Hitze und Röstaromen unmittelbar durch Holz oder Holzkohle. Ein Gas-Lavagrill nutzt Gas als kontrollierbare Energiequelle und eignet sich dadurch besser für planbare gastronomische Abläufe. Beide Systeme erzeugen jedoch unterschiedliche Geschmackserlebnisse.
Möbel aus Holz oder in Holzoptik mit dunklen Metallgestellen unterstützen eine natürliche und rustikale Atmosphäre. Für moderne Konzepte eignen sich wetterfeste, reduzierte Outdoor-Stühle und schlichte Gastronomietische.
Wichtig sind Herstellerangaben, fachgerechter Anschluss, Dichtheitskontrollen, Lüftung, Brandschutz, geeignete Feuerlöscheinrichtungen und die Unterweisung des Personals. Zusätzlich können lokale oder veranstaltungsbezogene Anforderungen gelten.
